Auch in Erkheim gibt es einen „Glücksweg“

Vom Landkreis initiiert und koordiniert und vom Leader-Programm der EU gefördert, sind im Unterallgäu 14 sogenannte „Glückswege“ für Wanderer und Radfahrer entstanden. So auch in Erkheim.

Bereits zum Ende des vergangenen Jahres wurde am Katholischen Gemeinschaftshaus eine Infotafel angebracht und der Wegverlauf ausgeschildert. Dieser führt von der Babenhauser Straße aus am gemeindlichen Friedhof vorbei über den Hochweg und die Birkenallee nach Daxberg. An der frisch renovierten Mariengrotte vorbei geht es weiter zum beliebten Aussichtspunkt beim Funkenfeuerplatz. Von hier eröffnet sich bei schönem Wetter ein herrlicher Blick in die Berge und die dort schon seit vielen Jahren stehende Infotafel erklärt das Alpenpanorama. Erst am Waldrand entlang, später durch den Wald, führt der Weg anschließend zu einem kleinen Feuchtbiotop. Der weitere Streckenverlauf kreuzt dann die Straße nach Arlesried und führt am Wasenmoos vorbei zur Wassertretanlage im Eichhölzle. Über die Arlesrieder Straße kommt man schließlich wieder zum Ausgangspunkt zurück.

Gerade im Frühjahr, während des Corona-Lockdowns war der Weg schon stark frequentiert. Leider befanden sich einige Abschnitte noch in einem recht schlechten Zustand und waren auf den „Ansturm“ an Wanderern und Radfahrern nicht so recht vorbereitet. Das musste auch Gemeinderat Thomas Kirchmaier mit Frau und Kindern beim Sonntagsspaziergang erleben. Daraufhin beschloss die Familie kurzerhand, mit einer von der Gemeinde gestellten Fuhre Brechkies, den Weg gangbarer zu machen.

 

Die Panoramatafel nahe dem Funkenfeuerplatz war durch die Jahre verblasst und nicht mehr leserlich. Zusammen mit einem Freund erneuerte Robert Probst aus Daxberg das betreffende Bild. Er stiftete auch eine selbstgezimmerte stabile Bank. Unter tatkräftiger Mithilfe mehrerer Freiwilliger des Bund Naturschutz und dem Bauhofmitarbeiter Wolfgang Engel wurde ein passender Platz am Waldrand unter einer alten Eiche dafür hergerichtet.

 

So schaut persönliches Engagement aus und dafür möchte sich die ECHO-Redaktion ganz herzlich bei der Familie Kirchmaier, Robert Probst, Wolfgang Engel und den Mitgliedern des Bund Naturschutz bedanken!