Das „Krone-Areal“ – ein Stück Heimatgeschichte

Das „Gasthaus Krone“ ist, abgesehen von der evangelischen Kirche und dem Turm der katholischen Kirche, das älteste Bauwerk in Erkheim. Es handelt sich dabei um das ehemalige „Dettigkhofer’sche Schloss“. Dieser Name rührt daher, dass seit 1574 bis zum Ende des 17. Jahrhunderts zunächst David von Dettigkhofen, dann seine Tochter Barbara, danach deren Bruder Johann Wilhelm und schließlich seine Witwe Magdalena und die Tochter Elisabeth Besitzer des stattlichen zweigeschossigen Satteldachbaus mit den Giebelgesimsen waren.

Als im Jahr 1693 das Kloster Ottobeuren in den Besitz des Schlosses kam, verpachtete es dieses an einen Ulrich Peppel, der dort das „Gasthaus Krone“ einrichtete. 1818 wurde die „Krone“ auch Poststation. Ab 1871 war dann die Familie Brem im Besitz des Krone-Areals und der darauf befindlichen Gebäude.

Aufgrund ihres Alters und ihrer Besonderheit stehen das Krone-Gebäude aus dem 17./18. Jahrhundert und der Walmdachstadel bzw. dessen Dachstuhl aus dem 18. Jahrhundert unter Denkmalschutz.

(Quelle: Georg Prestel (Erkheimer Heimatpreisträger): „Geschichte der alten Häuser und Höfe in Erkheim ….“)