Einigung über Ausbau des Friedhofswegs

Das Straßenteilstück nördlich der Metzgerei Müller bis zur katholischen Kirche ist seit Jahren in einem sehr schlechten Zustand und für viele Kirchgänger ein Ärgernis. Auf Anregung der katholischen Kirchenverwaltung befasste sich der Gemeinderat mit einer möglichen Sanierung. Bürgermeister Seeberger wurde  gebeten, mit den Anliegern einen Ausbau einvernehmlich abzuklären. In einer Sitzung des Bauausschusses konnte zunächst wegen noch ungeklärter Punkte kein endgültiges Ergebnis erzielt werden. Auf Vorschlag von Gemeinderat Richard Hack wurde daraufhin ein Ortstermin unter Einbeziehung aller Anlieger, des Bauhofs und des Planungsbüros angesetzt. Zu klären waren die Straßenentwässerung, der Anschluss an den bestehenden Parkplatz, der genaue Straßenverlauf, eventuelle Grundabtretungen und die Beleuchtung.

Der Ortstermin brachte folgendes Ergebnis:

Die vom Planungsbüro vorgeschlagene Entwässerung des Straßenwassers in einen westlich entlang des Weges führenden schmalen Grünstreifen überzeugte die Teilnehmer nicht. Die Gefahr wäre gewesen, dass dieser unbefestigte Randstreifen überfahren und somit verdichtet würde, was zur Folge hätte, dass das Regenwasser nicht versickert und wieder Wasserpfützen entstehen. Mehrheitlich sprach man sich für eine Straßenneigung nach Osten und für den Einbau von Regenwassereinlaufschächten zur ordentlichen Niederschlagswasserentsorgung aus. Die Wasserführung erfolgt somit entlang des bereits angelegten Parkplatzes. Der westliche Grünstreifen entfällt. Die Straßenführung wurde so gewählt, dass die bestehende Gartenzaunmauer am Generationenplatz erhalten bleibt und auch auf der Westseite keine Grundabtretung notwendig ist. Die beiden Fahrbahnränder werden zur Werterhaltung jeweils mit einem Granit- Einzeiler eingefasst. Das Planungsbüro und der Bürgermeister wurden gebeten, bei der Bauausführung darauf zu achten, dass die Straßenhöhe so ausgeführt wird, dass ein guter Anschluss an die bestehende Parkplatzeinfassung gegeben ist. Die vorhandene Straßenlampe wird auf die Westseite versetzt. Auf einen Hinweis des Bauhofs hin, soll eine auf Privatgrund verlaufende Leitung zur Wasserversorgung im Zuge der Baumaßnahme in den öffentlichen Straßengrund verlegt werden.

Aufgrund der zeitnahen Klärung vor Ort konnte diese Straßenausbaumaßnahme in das Erschließungspaket für das Baugebiet West-Mitte verhandelt und für alle Beteiligten eine Kostenreduzierung von ca. 10% erreicht werden. Die Kosten von etwa 50.000 € werden über die Ausbaubeitragssatzung abgerechnet. Die bauliche Umsetzung ist im Anschluss an die Fertigstellung der Erschließung des Baugebiets West-Mitte geplant. Damit ist ein erster Schritt zur Sanierung unserer innerörtlichen Straßen und Wege getan. Allen Beteiligten sagen wir ein herzliches Dankeschön und den Kirchgängern wünschen wir einen guten Weg zur Kirche.