Erkheim, wie es singt und lacht

Seit vielen Jahren heißt es am Montagabend zum Ausklang des Erkheimer Volksfestes „Erkheim, wie es singt und lacht“. Auch beim diesjährigen Abschlussabend zum 52. Volksfest kamen die Besucher im vollbesetzten Festzelt wieder auf ihre Kosten: Die Musikkapelle Markt Erkheim (MKE) brannte ein Feuerwerk an Melodien ab und die Freiwillige Feuerwehr Erkheim erhielt für ihre Einlage tosenden Beifall.

Mit dem Konzertmarsch „Abel Tasman“ und der Polka „Grüß Gott ihr Freunde“ begrüßte die MKE unter Leitung von Jürgen Wiedemann die Besucher. In seinem Grußwort hieß Bürgermeister Christian Seeberger die Gäste aus Nah und Fern, darunter einige aus Australien, sowie ein Brautpaar, das er noch am Abend getraut hatte, willkommen. Im ersten Teil des Abends stand zunächst traditionelle Blasmusik mit Polkas wie „Bodenseepolka“, „Aus Böhmen kommt die Musik“ oder „Wir Musikanten“ und Märschen wie „Bozner Bergsteigermarsch“, „Die Sonne geht auf“ oder „Kaiserin Sissi“ auf dem Programm. Begeisterungsstürme rief Ulrich „Utschi“ Denlöffel bei seinem Löffelsolo bei der „Löffelpolka“ hervor.

Viel Beifall gab es bei der Einlage der „Mülltonnen-Beats“ der Erkheimer Feuerwehr, die als Müllmänner mit vier Mülltonnen auf der Bühne auftraten. Sie trommelten zunächst zu Musik auf ihren Tonnen. Doch dann öffneten sich die Deckel und es zeigten sich kurz Menschen mit entsprechender Gestik und Mimik zum deutschen Hit „Verdammt ich lieb dich“. Bei „Ich und mein Holz“ sägten sie Holz und bewegten sich mit Holzstücken zum Rhythmus der Musik.

Die Stimmung steigerte sich im zweiten Musikblock, als die Erkheimer Musikkapelle mit einem zwei Stunden-Nonstop-Programm bei fetzigen Rhythmen die Zuhörer zum Mitsingen und Mitklatschen animierte. „Bockstark“, „Hands up’“, ein „Spider-Murphy-Medley“ oder „Summer of 69“ heizten den Besuchern so richtig ein. Dazu trugen auch Karin Harzenetter, Manuel Seitz und Ulrich Denlöffel bei, die die Hits fast durchgehend mit Gesang begleiteten.