Jahresversammlung Erkheimer Klausen e. V.

Bei der Jahresversammlung des Erkheim Klausen e. V. standen eine Satzungsänderung, der Rückblick und Ehrungen im Mittelpunkt.

Einem Zusatz zur Satzung stimmten die Anwesenden mit großer Mehrheit zu. Demnach muss keine außerordentliche Versammlung einberufen werden, wenn ein Vorstandsmitglied während der Wahlperiode ausscheide, selbst einen Nachfolger findet und die Vorstandschaft diesem zustimmt. Michael Früh sagte, man sei mit dem erstmals am Samstagabend durchgeführten Nachtumzug im Allgemeinen zufrieden gewesen. Es habe aber Besucher gegeben, die am Sonntag erschienen waren und den Umzug erwarteten. Diesen traditionellen Umzug werde es heuer jedoch wieder geben.

Bei einer Umfrage unter den Anwesenden sprachen sich 13 Mitglieder dafür aus, den Nachtumzug alle zwei Jahre zu organisieren, zehn alle drei Jahre. Der Auf- und Abbau für die Klausenparty sei reibungslos verlaufen, so Vorsitzender Helmut Vorraber in seinem Rückblick. Er bemängelte die geringe Beteiligung der Erkheimer Klausen beim Einzug am Sonntag. Auswärts beteiligten sich die Erkheimer Klausen an Umzügen in Kappel, Lermoos und Bregenz. Der Verein nahm am Vereineschießen und an der Dorfmeisterschaft im Eisstockschießen mit drei Mannschaften teil.

In seiner Vorschau nannte Vorraber bereits vereinbarte Umzugstermine in Bregenz und Sonthofen. Adolf Blank und Anton Seeberger wurden als Mitbegründer der Erkheimer Klausenbewegung zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Bürgermeister Christian Seeberger hob die gute Werbung des Vereins für Erkheim hervor. Er teilte mit, dass er mit Landtagspräsidentin Barbara Stamm einen Besuch der Klausen im Landtag vereinbart habe. Ebenso habe Landrat Joachim Weirather dem Besuch einer Klausenabordnung zustimmt.

Neu ernannte Ehrenmitglieder
Adolf Blank und Anton Seeberger.

Ehrungen für die Pflege des Klausenbrauchtums
10 Jahre: Katrin Wassermann.
30 Jahre: Hubert Schmid.
35 Jahre: Engelbert Denlöffel, Anton Schmid.
45 Jahre: Ulrich Schmid, Helmut Vorraber.