Kirchensanierungen dreier Pfarrgemeinden

Schlegelsberg „St. Stephan“

Der Sanierungsbedarf ist dem Schlegelsberger Stephanus-Kirchlein schon von weitem anzusehen. Ein Bauzaun sorgt inzwischen für sicheren Abstand vom Gebäude, denn die gesamte Dachkonstruktion von Turm und Langhaus ist marode und daher statisch zu ertüchtigen und neu einzudecken. Ebenso sind im Außenbereich der Sockel abzudichten, die Außenfassade instand zu setzen und der Weg zur Eingangstreppe zu erneuern. Im Innenraum muss die Empore statisch ertüchtigt werden.

Die Gesamtkosten belaufen sich voraussichtlich auf ca. 600.000 €.

 

Evangelische Kirche „Peter und Paul“

Die evangelische Kirchengemeinde Erkheim hat inzwischen die Sanierung ihres Gotteshauses abgeschlossen. Hier musste im Außenbereich der Sockelputz entfernt werden, das Gebäude wurde trockengelegt und die Regenentwässerung wurde neu erstellt. Wichtige Sanierungsarbeiten waren der Einbau eines neuen Glockenstuhls, die komplette Erneuerung der Läutmechanik und der Einbau einer neuen Hauptuhr. Zudem mussten der Dachstuhl und die Deckenbalkenlage ertüchtigt werden.

Nach außen sichtbar sind der Neuanstrich der gesamten Kirchenfassade und die Erneuerung der Außenbeleuchtung. Außerdem wurde der Haupteingang komplett neu gestaltet und dabei ein barrierefreier Zugang geschaffen.

Die drei farblich frisch gefassten Zifferblätter an der Nord-, Ost- und Südseite des Kirchturms zeigen weithin sichtbar die abgeschlossene Sanierung.

Insgesamt entstanden Kosten in Höhe von ca. 467.000 €.

 

Daxberg „St. Nikolaus“

Die fast einjährigen Sanierungsarbeiten an der Daxberger Filialkirche „St. Nikolaus“ stehen kurz vor dem Abschluss. (Siehe Rathaus-Echo Nr. 70)

 

Die politische Gemeinde unterstützt die Kirchengemeinden

Der Markt Erkheim bezuschusst laut Gemeinderatsbeschluss vom 17.07.2017 bei Kirchenrenovierungen den von den Pfarrgemeinden zu tragenden Eigenanteil mit zehn Prozent (gedeckelt auf 40.000 €). Im Falle der Sanierung der Evangelischen Kirche sind dies 30.500€.