Wintertagung der Bezirksliga Süd in Erkheim

Bei der Wintertagung der Bezirksliga Süd im Sportheim des TV Erkheim zeigte sich Bezirksspielleiter Johann Wagner sehr zufrieden mit dem Verlauf der Vorrunde. Es habe keine besonderen Vorfälle gegeben.

Das Eröffnungsspiel TV Erkheim gegen den TSV Ottobeuren sei vom TV Erkheim mit einem entsprechenden Rahmenprogramm gut organisiert und mit 700 Zuschauern gut besucht worden, so Wagner in seinem Rückblick. Wegen des frühen Wintereinbruchs habe er den letzten Spieltag vor der Winterpause abgesagt. Dieser werde am 12./13. März 2016, eine Woche vor Beginn der Frühjahrsrunde, nachgeholt.

Mit der Fairness der Spieler war Wagner „im Großen und Ganzen zufrieden". Die Fairnesstabelle führe die DJK SV Ost Memmingen mit dem Quotienten von 1,88, gefolgt vom TSV Schwaben Augsburg (2,22) und TV Erkheim (2,27), an. Ein großes Lob sprach er allen 16 Vereinen aus, die dafür gesorgt hätten, dass bei den Spielen zu 100 Prozent der Spielverlauf im Liveticker dokumentiert wurde. Wagner appellierte an die Vereinsvertreter, in der Spielberechtigungsliste im SpielPLUS-System zum Spieler ein Spielerfoto hochzuladen. Dadurch sei der Spieler spielberechtigt und das Mitführen der Spielerpässe nicht mehr notwendig. Es werde aber angeraten, die Pässe dabeizuhaben, falls die EDV ausfalle.

Für die Rückrunde seien noch Spielverlegungen bis zum 20. Februar möglich, so Wagner. Im April und Mai seien mögliche Nachholspiele an jedem Mittwoch vorgesehen. Falls ein Spiel auf dem Kunstrasenplatz stattfindet, müssen der Gegner und das Schiedsrichtergespann rechtzeitig verständigt werden. Für die Saison 2015/16 stehe bereits der Rahmenterminkalender fest. Der erste Spieltag findet am 23./24. Juli statt, der letzte vor der Winterpause am 19./20. November. Die Vereine rief Wagner auf, den Hallenfußball nach den FIFA-Regeln (Futsal) positiv zu „verkaufen".

Martin Prinzler, Mitglied des Bezirksschiedsrichterausschusses, warb um Verständnis für die jungen Schiedsrichter. Die Hälfte der in der Bezirksliga eingesetzten Unparteiischen seien jünger als 23 Jahre. Er sei mit deren Leistung zufrieden.

Ein Vereinsvertreter äußerte den Wunsch, bei Derbys erfahrene Referees einzusetzen. Prinzler entgegnete, dies werde berücksichtigt, doch komme es immer wieder vor, dass der eingeteilte Unparteiische kurzfristig für höherklassige Spiele abgerufen werde, dem er nachgeben müsse.