Nachgefragt... bei Toni Kößler vom Verein "Saubere Luft"

... zum aktuellen Stand in Sachen "Geruchsbelästigung" durch die Firma Bioenergie Schwaben (Käßmeyer) GmbH.

 

Zur Erinnerung:

Wegen der kathastrophalen Messwerte am Biofilter hatte das Landratsamt 2015 einen Bescheid mit dem Inhalt erlassen, dass die Firma Käßmeyer bis Ende April 2016 den Messwert von 500 GE (Geruchseinheiten) am Biofilter einzuhalten hat. Daraufhin entschloss sich die Firma zusammen mit Professor Dr. Franjo Sabo zu einer Generalsanierung.

Nach der öffentlichen Versammlung am 19.09.2015 im "Akut" mit Vertretern der Firma Käßmeyer, des Landratsamtes und Professor Dr. Sabo gingen die Geruchsbelästigungen in Erkheim  und Umgebung aufgrund der bereits fortgeschrittenen Sanierungsarbeiten relativ schnell zurück und die Situation beruhigte sich tatsächlich. Ergebnis eines Gesprächs im Oktober 2016 von Herrn Kößlermit der zuständigen Behörde im Landratsamt Mindelheim war, dass die erneuerte Anlage erfolgreich arbeitet und die Geruchsbelästigungen vorbei sein dürften.

Monatliche Kontrollen durch das Landratsamt erbrachten keine negativen Ergebnisse mehr, so dass zum Jahresende 2016 der Firma Bioenergie Schwaben alle Genehmigungen für einen weiteren Betrieb erteilt wurden. In den Folgemonaten, besonders im Dezember 2016 und im Januar 2017, kam es jedoch erneut zu starken Geruchsbelästigungen vorwiegend an Wochenenden, was auch das Landratsamt vor ein Rätsel stellte. Ende Oktober 2016 erkundigte sich Toni Kößler nach einem Termin für die 2015 angekündigte öffentliche Betriebsführung, bei der auch Professor Dr. Sabo anwesend sein wollte. Auf diesen Termin warten wir noch!

Sollte es in Erkheim wieder zu Geruchsbelästigungen kommen, bittet der Verein "Saubere Luft" die entsprechende Information gleichzeitig per E-Mail an die drei folgenden Adressen zu schicken:

Verein: saubere-luft-erkheim@gmx.de
Landratsamt: immissionsschutz@lra.unterallgaeu.de
Gemeinde: vorzimmer@erkheim.de

Herzlichen Dank Herrn Kößler für das Gespräch und seine ausführlichen Informationen. Dem großen Engagement und der intensiven fachlichen Auseinandersetzung mit dem Thema durch den "Verein saubere Luft" und Joachim Stiba vom BN ist es zu verdanken, dass sich hier endlich etwas verändert hat. Des weiteren ein Dankeschön an Bgm. Seeberger und seinem Gemeinderat für die Beharrlichkeit, mit der man sich gegen die Geruchsbelästigung eingesetzt hat.